Blockdekade Februar 2026: meine Erfahrungen

Sonnenmandala

Die Blogdekade 2026 war für mich mehr als eine Schreib-Challenge.
Sie war ein intensiver Prozess des Nachdenkens, Klärens und Sortierens.

In diesen zehn Tagen habe ich nicht nur zwölf Artikel geschrieben,
sondern mir auch viele Fragen über meine Arbeit und meine Haltung gestellt.

Dieser Text ist mein persönlicher Rückblick darauf.

Mein Start in die Blogdekade

Vom 10. bis 20. Februar 2026 hat die diesjährige Blogdekade stattgefunden. Blogdekade heißt: die Möglichkeit, 10 Artikel in 10 Tagen zu schreiben. Es gibt keine Vorgabe – jeder macht es so, wie er denkt.

Nachdem ich letzes Jahr mehr die Form beobachtet – das kannst du hier nachlesen, – Ging es mir dieses Jahr mehr ums schreiben.

Ich überlegte, ob es mir dieses Jahr vielleicht möglich wäre, 10 Artikel zu schreiben. Ja, ich dachte, es müsste machbar sein. Und was soll ich sagen: Es wurden 12 Artikel.

Franzi Blickle moderiert morgens das Ideengewitter. Zuerst stellt man in 2–4 Sätzen vor, worum es im eigenen Blog geht. Dann stellt man eine Frage – und erhält viele schriftliche Nachrichten, Ideen und Impulse dazu, was die Menschen gerne zu diesem Thema hören würden.

Am ersten Tag merkte ich, wie schwer es mir fiel zu sagen, worum es in meinem Blog eigentlich geht. Klar: Kommunikation.

Aber mir wurde bewusst, dass das nicht reicht. Das, was für mich selbstverständlich ist, versteht man nicht in zwei oder drei Worten.

Ich merkte: Ich brauche andere, klarere Worte für das, was ich eigentlich meine.

Auch jetzt nach der Blogdekade kann ich keine klare Auskunft geben. Denn das wandelt sich gerade sehr. Und auch ich habe mich während der letzten Tage des Schreibens deutlich verändert.

Ich merkte, dass das, was mir wichtig und selbstverständlich ist, viele Fragen aufwirft. Fragen, an die ich selbst nicht einmal gedacht hätte. Das wirkt noch lange nach.

So schraubte ich mich immer wieder in die Themen hinein und schrieb aus verschiedenen Blickwinkelnl immer auf der Suche, wie kann ich andern zeigen, wie sie eine gute Lösung „innen“ in sich finden.

Kommunikation, Sprache und das Ungesagte

Ich habe mir die Frage gestellt, wofür ich stehe und wie die Leser das verstehen können. Mir wurde klar, wie tief und lange ich mich schon mit Kommunikation beschäftige – ohne das Gefühl zu haben, alles zu kennen und zu verstehen.

Oft sind es Menschen, die zu mir kommen, die viel tragen und viel leisten – und sich selbst dabei aus dem Blick verlieren.

Ich stellte mir die Frage: Als es noch keine Sprache gab und wir telepathisch unterwegs waren – war es da besser?

Ich glaube tatsächlich: Ja.

Denn dann hat man die Vielschichtigkeit des anderen gespürt, wenn man sich gegenüberstand. Heute drücken wir vieles in Worte und Körpersprache – und trotzdem bleibt Entscheidendes ungesagt.

Das, was man bei Telepathie nicht verdecken könnte.

Vor Jahren hatte ich eine prägende Erfahrung mit einem tibetischen Meister. Ich stellte ihm eine Frage, und der Übersetzer verstand sie nicht richtig. Ich bat ihn, meine Worte einfach direkt zu übersetzen, auch wenn er den Sinn nicht ganz erfasste.

In diesem Moment kam mir die Antwort innerlich. Ich schaute den Meister an und wusste: Das ist die Antwort.

Eine ungewöhnliche Erfahrung – und eine sehr klare.

Solange wir nicht alle telepathisch kommunizieren können, müssen wir uns mit Sprache beschäftigen. Mit all den Schichten, die mitschwingen: mit dem Gesagten, dem Gemeinten, dem Gefühlten und dem Verschwiegenen.

Das macht Kommunikation nicht einfacher – erklärt aber, warum sie oft so schwierig ist.

Auf der Suche nach etwas Nutzbarem

Parallel dazu habe ich viel darüber nachgedacht, was für Menschen hilfreich sein könnte, die nicht meine Erfahrungen gemacht haben.

Was könnte ein kleines, machbares Format sein, das man in wenigen Stunden verstehen und anwenden kann?

Etwas, das Klarheit bringt.
Etwas, das Orientierung gibt.
Etwas, das nicht überfordert.

Da bin ich noch auf der Suche.

Was ich für mich gelernt habe

Die Blogdekade hat mir deutlich gezeigt, wie sehr ich in meinem Feld Expertin bin – und gleichzeitig, dass mir noch eine wichtige Brücke fehlt: die Brücke zu den konkreten Fragen und Problemen meiner Kundinnen und Kunden.

Wenn Menschen bei mir sind, finde ich immer passende Wege, wie ich sie unterstützen kann. Im direkten Kontakt entsteht Klarheit.

Die offene Frage für mich ist:
Wie finden die vielen anderen Menschen zu mir?
Wo können sie andocken, bevor sie sich für eine Begleitung entscheiden?

Das wird mich in den nächsten Wochen beschäftigen.

Ich möchte Formate entwickeln – Freebies, Workbooks oder andere kleine Werkzeuge –, die erste Schritte möglich machen. Niedrigschwellig, verständlich und hilfreich.

Was Du als Leser:in daraus mitnehmen kannst

Schreiben kann ein enorm klärender Prozess sein. Das habe ich in diesen zehn Tagen sehr deutlich erlebt.

Wenn Dir etwas unklar ist, dann schreib darüber.
Schreib so lange, bis Du selbst verstehst, worum es eigentlich geht.

Nicht, um etwas Perfektes zu produzieren.
Sondern um Klarheit zu gewinnen.

Genau so habe ich diese zehn Tage genutzt.

Und genau dazu möchte ich Dich ermutigen.

Wenn Du hier etwas für Dich suchst

Vielleicht bist Du mit einer ganz konkreten Frage hier gelandet. Dann findest Du in meinen Artikeln mögliche Anknüpfungspunkte:

Wenn Dich ein Gespräch nicht loslässt:
https://andreasam.com/warum-gespraeche-nicht-loslassen/

Wenn Du unsicher bist, was Du wirklich willst:
https://andreasam.com/ja-sagen-obwohl-nein-meine/

Wenn Du Dich immer wieder im Kreis drehst:
https://andreasam.com/gespraech-mit-sich-selbst-klaeren/

Wenn Du merkst, dass sich bestimmte Muster wiederholen:
https://andreasam.com/kommunikationsmuster-erkennen/

Wenn Du vor einem schwierigen Gespräch stehst:
https://andreasam.com/schwierige-gespraeche-vorbereiten/

Wenn Du Dich oft unverstanden fühlst:
https://andreasam.com/spreche-ich-chinesisch/

Wenn Du merkst, dass schnelle Lösungen nicht weiterhelfen:
https://andreasam.com/warum-keine-schnellen-loesungen-wirken/

Meine Artikel aus der Blogdekade 2026

Schluss

Die Blogdekade war für mich mehr als eine Schreib-Challenge. Sie war ein Prozess der Klärung.

Ich habe nicht nur Texte geschrieben.
Ich habe mich selbst befragt.

Und einige dieser Fragen begleiten mich weiter.

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Andrea Sam