„Ich atme ein und ich raste aus“: Die Werkstatt für länger gelebt Habende am Tempelhof im Test

Mitte der Werkstatt mit Symbolen fürs Älterwerden: Kerze, Pflanze, Fahrradhelm, Buch und eine Rolle Klopapier

Hui, was für ein Titel. „Werkstatt für länger gelebt Habende.“ Da stolpert man erst mal drüber. Ich auch.

Schon länger habe ich gesehen, dass der Tempelhof diese Werkstatt anbietet. Mehrfach hat sie stattgefunden. Ich habe es verfolgt. Und bin nicht hingegangen.

Diesen Sommer habe ich die Ausschreibung wieder gelesen. Und plötzlich war da dieses Gefühl: Jetzt ist es Zeit.

Naja, und der sperrige Titel? Der spricht mich gerade deshalb an. Weil er diese typischen Altersgeschichten nicht abruft. Kein „Best Ager“, kein „Ruhestand genießen“, kein Abbau. Sondern einfach: Ich lebe schon etwas länger. Und damit kommen ganz bestimmte Themen auf mich zu. Das macht ein neues Feld auf.

Im Oktober 2026 war ich dann dort. Hier ist meine ehrliche Rezension.

Andrea Sam auf der Terrasse am Tempelhof

Das Wichtigste in Kürze

  • Was: Werkstatt „für länger gelebt Habende“, ein Seminar zum Älterwerden, Leben und Zukunft
  • Wo: Schloss Tempelhof, Gemeinschaftsdorf in Baden-Württemberg
  • Wann: Donnerstag 18 Uhr bis Sonntag 14 Uhr, im Oktober 2026 zum sechsten Mal
  • Leitung: Agnes Schuster, Marie-Louise Stiefel und Christel Lufkoff
  • Kosten: Seminargebühr 300 bis 400 Euro, selbst gewählt, plus Unterkunft und vegetarische Verpflegung
  • Mein Urteil: Lohnt sich, wenn Du Dich mit Alter, Rente und Zukunft auseinandersetzen willst. Lohnt sich nicht, wenn Du fertige Tipps erwartest.

Warum eine „Werkstatt“ und kein Seminar?

Das Wort ist Programm. Am Tempelhof bekommst Du nicht alles vorgegeben. Es sind eher Räume zum Erforschen. Du erforschst Dein Thema. Selbst.

Im Vorfeld wurde ich gefragt, was ich denn erwarte. Und um was es genau gehen wird. Ehrlich? Wusste ich nicht. Gab es auch nicht. Erst zwei Tage vorher kam die Nachricht: Diesmal geht es um Gesundheit.

Mir war trotzdem klar, das Seminar wird sich frei entwickeln. Und genau so war es.

Für mich war schon die Anreise ein kleiner Kraftakt. Aber ich habe es geschafft. Und es hat sich gelohnt.

Wer leitet die Werkstatt?

Drei Leiterinnen waren ausgeschrieben. Zwei davon kannte ich gut. Bei einer habe ich schon mehrere Fortbildungen gemacht. Ich wusste also: Das hat Qualität.

Agnes Schuster kenne ich am längsten. Sie leitet viele Fortbildungen am Tempelhof, ich kenne sie aus diversen Seminaren. Nach einigen Jahren Abstand war es spannend, sie wiederzusehen. Zu sehen, wie sie älter geworden ist. Ohne dass man groß drüber spricht. Einfach zu sehen, wie sie sich verhält. Welche Themen sie anspricht. Sie bringt viel Lebendigkeit rein. Dynamik. Begeisterung.

Marie-Louise Stiefel war mir vom Namen her vertraut. Vielleicht habe ich vor Jahren schon mal etwas bei ihr gemacht. Tja, und jetzt fehlen mir tatsächlich die Worte. Sie bringt eine ganz andere Qualität rein. Ruhe. Tiefe. Sie fällt nicht durch große Leitung auf, sondern durch Raumhalten. Und das ist sehr angenehm.

Christel Lufkoff hat lange in Kanada gelebt und war mit ihrem Mann da. Bei ihr habe ich den Collagen-Workshop gemacht, dazu gleich mehr.

Wer sitzt da eigentlich im Kreis?

Wir waren rund 25 Leute. Ich war überrascht, so ein großer Kreis. Und dabei können es sogar bis zu 50 werden.

Und ehrlich: Ich kam mir überhaupt nicht vor wie unter alten Leuten. Es waren einfach Menschen, die ähnlich waren wie ich.

Zu Beginn haben wir eine kleine Aufstellung nach Alter gemacht. Ich bin 65. Die Jüngsten waren 60. Es gab aber auch welche über 70 und über 80. Diese Mischung zu sehen, war richtig spannend.

Was jede und jeder mit sich trägt, sieht man nicht. Im Lauf der Tage zogen sich immer mal welche zurück oder fielen aus. Auch das gehört dazu, wenn man länger gelebt hat.

Eine kleine Episode am Rande: Christels Mann spricht kaum Deutsch. Er saß die ganze Zeit mit dem Google-Übersetzer da. Und eine Gruppe ist sogar auf Englisch umgestiegen, damit er dabei sein konnte. Ich dachte nur: Ach, so geht das auch. So könnte ich auch an einem Seminar im Ausland teilnehmen.

Was passiert in so einer Werkstatt?

Viel Gespräch. Viel Zuhören. Und Körper.

Jede und jeder brachte ein Symbol für das Älterwerden mit. Und zwar nicht vom Kopf ausgesucht. Sondern so, dass man sich vom Gegenstand rufen lässt.

Mich hat eine Rolle Klopapier gerufen. Ja, wirklich. Sie ist mir mehrfach begegnet. Und die Botschaft dazu: Du weißt nie, wie viel Papier Du noch hast. Irgendwann ist es einfach zu Ende. Und bis dahin kann es sein, dass Du plötzlich wieder Klopapier hast.

Zu Hause hatte ich leere Rollen. Die habe ich stehen lassen, die fühlten sich komisch an. Und im Seminarhaus standen dann rund 20 volle Rollen. Ich konnte mir sofort eine mit in den Seminarraum nehmen. Ohne schlechtes Gefühl.

All diese Symbole lagen dann zusammen in unserer Mitte.

Mitte der Werkstatt mit Symbolen fürs Älterwerden: Kerze, Pflanze, Fahrradhelm, Buch und eine Rolle Klopapier

An mehreren Vormittagen haben wir Schüttelübungen gemacht. Wer mochte, konnte das auch im Sitzen machen. Ich auch. Und es hat mir sehr gut getan. Platz machen. Frei machen. In einen anderen Energiezustand kommen. Niemand blieb außen vor.

Einmal haben wir vorher gemeinsam geseufzt. Übers Alter. Ach ja, die Haare. Und die Knie. Jede und jeder hat reingeworfen, was ihm eingefallen ist, und alle haben zusammen rumgestöhnt. Kannte man ja mehr oder weniger alles. So vertraut. Und dann musst Du eigentlich nur noch lachen.

Danach: schütteln. Total lustig. Und irgendwie war das Gestöhne danach weg.

Dann gab es einen Tag mit drei Workshops zur Auswahl. Einer draußen im Wald, da ging es um Visionssuche. Einer zu Beziehungen. Und einer, bei dem man sich körperlich nicht anstrengen musste: eine Visionscollage. Da bin ich hin.

Herbstlicher Waldweg am Tempelhof

Meine Visionscollage: Lebensfreude, irgendwo in Usbekistan

Christel hat den Workshop super angeleitet. Man merkt, sie ist mit der Methode sehr vertraut.

Für mich wurde das das nachhaltigste Erlebnis der ganzen Werkstatt. Ich hatte das Gefühl, sehr direkt in Kontakt mit meinem Unterbewusstsein zu kommen. Wie ein Wegweiser für das, was in nächster Zeit ansteht.

Ich habe islamische Bauten gefunden. Tempel, Kuppeln. Und ein Bild von Kindern, völlig ausgelassen, fröhlich, wild.

Die Botschaft für mich: Ich suche meine Lebensfreude. Und die hat irgendwas mit diesem islamisch geprägten Raum zu tun. Woher genau das kommt, darf sich noch zeigen.

Zum Schluss sollten wir noch eine Ode an unsere Collage schreiben. Hab ich gemacht. Mit Hingabe.

Und dann der Witz an der Sache: Ich war mir sicher, die Bauten sind in der Türkei. Oder in Isfahan. Sind sie nicht. Sie stehen in Usbekistan. 🙂

Das Unbewusste nimmt eben andere Wege als der Verstand.

Der Wir-Prozess: Was ist das eigentlich?

Kurz gesagt: Der Wir-Prozess ist eine bestimmte Art, in der Gruppe von sich selbst zu sprechen. So habe ich ihn jedenfalls erlebt.

Am Tempelhof ist immer die Rede vom sogenannten Wir-Prozess. Er ist dort zentral. Und ich konnte mir nichts darunter vorstellen. Was soll das sein?

In der Werkstatt haben wir zwei Einheiten Wir-Prozess gemacht. Und jetzt weiß ich es.

Es ist eine bestimmte Art von Kommunikation. Man redet auf eine bestimmte Weise von sich. Und so, wie es eingesetzt wurde, kommst Du Dir selbst immer näher. Es geht gar nicht in erster Linie darum, den anderen zuzuhören. Sondern Dir selbst näherzukommen. Und die anderen in ihrer eigenen Tiefe zu erleben.

Für die Gemeinschaft ist der Wir-Prozess eine Grundlage. Alle, die am Tempelhof leben, machen ihn jedes Jahr mit. Verpflichtend.

Agnes hat es ziemlich direkt gesagt: Ohne diese Art zu sprechen wären sie sich schon in der Gründungsphase an den Kragen gegangen. Noch bevor es den Tempelhof überhaupt gab.

Die Regeln, so wie ich sie erlebt habe:

  • Du sprichst nur von Dir. Ich-Botschaften, sonst nichts.
  • Du hörst aufmerksam und mit Respekt zu.
  • Du sprichst nur, wenn Dich etwas bewegt.
  • Kritik und Missfallen äußerst Du im Prozess, in der Gruppe. Nicht hinterher, nicht draußen.

Und ehrlich: Ich mag die Regeln. Als Kommunikationsberaterin habe ich da ja einen ziemlich genauen Blick drauf. Und vieles davon deckt sich mit dem, was ich in der Kommunikation selbst für richtig und wichtig halte. Für mich ist das eine sehr gelungene Möglichkeit, miteinander zu sprechen.

Nicht alle waren damit einverstanden. Einige haben nicht verstanden, was der Wir-Prozess mitten in dieser Werkstatt zu suchen hat. Das war der einzige Punkt, an dem es in der Gruppe Gegenwind gab.

Ich fand ihn sehr passend. Und ehrlich, ich bin froh, dass ich ihn so kennengelernt habe. Meine Frage, wie der Wir-Prozess eigentlich geht, ist damit beantwortet.

Blick von unten durch ein verschnörkeltes Pavillon-Gestell in den blauen Himmel

Abschied und Anfang: was die Tage leise begleitet hat

Auf dem Plakat der Werkstatt sind mehrere ältere Menschen zu sehen. Eine der Frauen darauf ist kurz vorher gestorben. Begleitet von anderen aus der Gemeinschaft, in einer Jurte. In derselben Jurte ist auch schon ein Kind auf die Welt gekommen.

Geburt und Tod am selben Ort. Das ist es, was den Tempelhof für mich besonders macht. Dort werden neue Modelle des Zusammenlebens gesucht. Und gelebt. Die Art, wie darüber gesprochen wurde, hat dem Ganzen einen guten Platz gegeben.

Und dann war da eine Teilnehmerin, die eigentlich gar nicht kommen wollte. Ihre Freundin hatte sie überredet. Dann wurde die Freundin krank. Und ist vor der Werkstatt gestorben. Sie saß also quasi an Stelle ihrer Freundin mit im Kreis.

So etwas läuft nebenbei. Und dann merkst Du: Huch. Das gibt allem eine ganz andere Bedeutung. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir, die hier zusammensitzen, beim nächsten Mal wieder alle zusammen sind.

Passend dazu haben wir gemeinsam den Film „Toni und Helene“ angeschaut. Zwei ältere Frauen, ein schweres Thema, leicht erzählt. Sehr gut gewählt.

Leuchtend roter Abendhimmel über dem Tempelhof

Und ganz nebenbei unterhielten sich ein paar Leute vom Bodensee über Beerdigungen. Darüber, dass viele die Regeln in Deutschland zu eng finden. Sogar manche Bestatter. Und dass es Wege gibt, etwa über eine Einäscherung in der Schweiz, freier zu entscheiden, was mit der eigenen Asche passiert. Da scheint gerade einiges in Bewegung zu sein. Und es wurden ganz konkrete Tipps weitergegeben. Ich habe sogar die Adresse eines alternativen Bestattungsinstituts bekommen. Es ist weit weg, aber dort soll ich nachfragen, ob es so etwas auch in meiner Nähe gibt. Ich brauche das jetzt nicht. Aber gut zu wissen. Auch das ist Thema, wenn man länger gelebt hat.

Wie wohnt und isst man am Tempelhof?

Der Tempelhof ist kein Seminarhotel. Es ist ein Dorf. Eine Gemeinschaft, in der Menschen leben und arbeiten.

Terrasse mit Bierbänken, auf der die Gemeinschaft am Tempelhof sitzt und isst, im Abendlicht

Das Dorf bittet darum, dass man das respektiert. Also nicht überall durchlaufen, das Dorfleben nicht stören. Finde ich richtig.

Gegessen haben wir in der Kantine, als Kursgruppe unter uns. Die Küche ist vegetarisch, und das meiste kommt aus der eigenen Gärtnerei. Wer spezielles Essen braucht, kann es gegen Aufpreis bestellen. Ich hatte glutenfrei und laktosefrei. Hat lecker geschmeckt. Allerdings extrem tofulastig. Nach den Tagen war ich ehrlich gesagt froh, wieder in meiner eigenen Küche zu stehen.

Schild mit Essenszeiten im Seminarhaus am Tempelhof
Am Tempelhof finden oft mehrere Seminare gleichzeitig statt. Parallel zu uns lief „Gemeinschaft kennenlernen“.

Es gibt einen Dorfladen mit einem Café. Dort gibt es richtig guten Kaffee, aus der Siebträgermaschine, auf Wunsch mit Hafermilch. Hat was von einem Barista-Café. Mitten im Dorf. Da haben wir in der Mittagspause gesessen. Und dort trifft man auch Menschen vom Tempelhof. Wenn Du magst oder jemanden kennst, kommst Du ins Gespräch.

Übernachten kannst Du in einfachen Zimmern, allein oder zu mehreren. Ich bin mit dem Wohnmobil gekommen. Es gibt einen Platz direkt am Tempelhof, ein reserviertes Gebiet. Hat wunderbar gepasst.

Wiese am Tempelhof mit alten Bäumen und Stellplatz für Wohnmobile

Was kostet die Werkstatt?

Die Kosten setzen sich zusammen:

  • Seminargebühr: zwischen 300 und 400 Euro. Den Betrag wählst Du selbst.
  • Unterkunft und Verpflegung: kommen dazu, je nachdem, ob Du im Einzelzimmer, im Mehrbettzimmer oder mit dem Wohnmobil übernachtest.

Die aktuellen Preise findest Du auf der Seite des Tempelhofs.

Was mir schwerfiel

Erstaunlich fand ich: Die anderen haben ganz konkrete Projekte rausgezogen. Was sie jetzt in ihrem Umfeld alles machen wollen.

Das war für mich schwierig. Ich habe kein fertiges Projekt mit nach Hause genommen.

Naja, nicht ganz. Ich habe tatsächlich überlegt, ob ich Online-Formate anbiete. Um Menschen zu diesem Thema ins Gespräch zu bringen. Denn das Thema liegt sehr nah an mir dran. Und ich könnte es mit eigenem Inhalt gut füllen. Mal schauen.

Für wen lohnt sich die Werkstatt, und für wen nicht?

Es lohnt sich, wenn Du Dich mit dem Thema Alter, Rente, Älterwerden und Zukunft auseinandersetzen willst. Wenn Du gern in Gesprächsrunden nachdenkst, suchst, anderen zuhörst. Und dabei immer mehr bei Dir selbst landest. Bei dem, was Dir wirklich wichtig ist. Auch mit körperlichen Einschränkungen ist die Werkstatt gut machbar.

Es lohnt sich nicht, wenn Du Pauschalantworten suchst. Oder ganz konkrete Sachen wissen willst. Oder die ultimativen Tipps. Die gibt es nämlich nicht.

Das ist kein Tippgeber-Seminar. Kein „So macht man das“. Kein „So ist es richtig“. Es gibt auch keine richtigen Bilder vom Alter. Es gibt nur die Vielfalt der Menschen im Raum. Und damit viele verschiedene Ansichten.

Mein Fazit: Ich fahre wieder hin

Das war die sechste Werkstatt. Es wird sicher bald wieder eine geben. Und ich werde wieder dabei sein.

Weil es nachdenklich macht. Weil es verbindet. Und weil ich jetzt weiß, dass meine Lebensfreude irgendwo in Usbekistan auf mich wartet.

Ach ja, und dann war da noch dieser eine Satz. Irgendwann hat ihn einer in die Runde geworfen: „Ich atme ein und ich raste aus.“ Da muss ich heute noch grinsen. Denn im Alter gibt es auch so etwas wie Narrenfreiheit. Ich kenne da noch einen anderen Spruch: Die verwirrte Alte zu mimen ist ein Leichtes, wenn man schwarzfährt. Genau diese Leichtigkeit war in der Werkstatt immer wieder zu spüren. Vielleicht ist das die kürzeste Zusammenfassung dieser Werkstatt.

Und Du? Wie schaust Du auf Deine Jahre, die noch kommen? Als Abbau? Oder als neues Feld?

Ob aus meiner Idee mit den Online-Formaten zum Älterwerden etwas wird? Wenn Du das als Erste erfahren willst, trag Dich in meinen Newsletter ein.

Häufige Fragen zur Werkstatt für länger gelebt Habende

Was ist die Werkstatt für länger gelebt Habende?

Ein Seminar am Schloss Tempelhof für Menschen ab etwa 60, die sich mit dem Älterwerden, mit Rente und Zukunft beschäftigen wollen. Es gibt kein festes Programm. In Gesprächsrunden, Körperübungen und Workshops erforschst Du Dein eigenes Thema. Im Oktober 2026 fand sie zum sechsten Mal statt.

Was kostet die Werkstatt am Tempelhof?

Die Seminargebühr wählst Du selbst, zwischen 300 und 400 Euro. Dazu kommen Unterkunft und vegetarische Verpflegung. Übernachten kannst Du im Zimmer oder mit dem Wohnmobil direkt am Tempelhof.

Wie alt sind die Teilnehmenden?

In meiner Gruppe waren wir rund 25 Leute. Die Jüngsten waren 60, einige über 70 und über 80. Unter alten Leuten habe ich mich trotzdem nicht gefühlt.

Kann ich mit körperlichen Einschränkungen teilnehmen?

Ja. Die Schüttelübungen gingen auch im Sitzen, und es gab Workshops, bei denen man sich körperlich nicht anstrengen musste. Niemand blieb außen vor.

Für wen lohnt sich die Werkstatt nicht?

Für alle, die fertige Tipps oder Pauschalantworten zum Älterwerden suchen. Die Werkstatt ist kein Tippgeber-Seminar, sondern ein Raum zum Nachdenken, Zuhören und Bei-sich-Ankommen.

Mitte der Werkstatt mit Symbolen fürs Älterwerden: Kerze, Pflanze, Fahrradhelm, Buch und eine Rolle Klopapier

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Andrea Sam, Coach und Beraterin, vor Felsen in der Natur

Ich bin Andrea Sam — Coach, Beraterin und Seminarleiterin mit jahrzehntelanger Erfahrung in Kommunikation, Konfliktmanagement und persönlicher Entwicklung. Ich begleite Menschen, die Klarheit suchen — im Gespräch, in schwierigen Situationen und in sich selbst. Mein Ansatz ist ganzheitlich, nah am Menschen und nah an der Wirklichkeit.

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