Warum ich nicht an schnelle Lösungen glaube – und was stattdessen wirkt

Mandala auf Rot

Gerne hätten wir unsere Themen und Probleme schnell gelöst.
Das Leben zeigt mir immer wieder, dass es nicht so einfach ist.
Dass es keine Lösungen in fünf Minuten gibt.

Was es stattdessen gibt, welche Lösungsmöglichkeiten die Autonomie des Einzelnen respektieren und keine großen, unhaltbaren Versprechungen machen, davon handelt dieser Artikel.

Die Verlockung schneller Lösungen

Wir leben in einer Zeit, in der es üblich ist, sich an Expert:innen zu wenden, die genau sagen, was wir brauchen.
Das Internet ist voll von schnellen Lösungen. Voll von Versprechen: Wenn Du nur das machst, wird alles gut.

Egal ob Abnehmen, beweglicher werden oder fitter werden – für alles gibt es sofort ein Angebot.
Ich übertreibe bewusst. Doch das Prinzip ist klar:
Problem – schnelle Lösung.

Meine Skepsis gegenüber großen Versprechen

Das kenne ich auch aus meinem beruflichen Umfeld.
Es gab und gibt Veranstaltungen, die versprechen: Ein Abend, und Du bist neu programmiert. Motiviert. Erfolgreich.

Die Versprechen sind faszinierend.
Die Ergebnisse oft ernüchternd.

Ich war diesen schnellen Lösungen immer gegenüber skeptisch.

Warum Show oft mehr wirkt als Inhalt

Ich habe mir viele große Speaker angeschaut.
Und gemerkt: Den Inhalt kannte ich zu 90 Prozent.
Ich habe ihn selbst unterrichtet.

Der Unterschied war nicht der Inhalt.
Es war die Inszenierung.

Begeisterung. Lautstärke. Erfolgsgeschichten.
Ein Raum voller Energie.

Und danach?

Im Alltag ändert sich meist wenig.

Einmal über glühende Kohlen gehen, und die Welt verändert sich.
Ich habe das gemacht.
Ja, es wurde etwas anders.
Aber die Welt? Nein.

Ich kenne viele Wege.
Und ich weiß auch, wie schnell sie wieder verpuffen.

Warum es keine Lösung für alle gibt

Ich glaube nicht an die eine schnelle Lösung für alle.
Ich glaube an Lösungen, die zu einem Menschen passen – und zu dem Punkt, an dem er gerade steht.

Manchmal gibt es schnelle Lösungen.
Wenn jemand bereit ist.
Wenn sie stimmig sind.
Wenn sie wirklich passen.

Aber meistens weiß ich zuerst gar nicht, wie jemand denkt, fühlt, urteilt, bewertet.
Welche Erfahrungen ihn geprägt haben.

Jeder von uns hat ein eigenes Werte- und Glaubenssystem.
Wir tun oft so, als wäre alles klar. Doch das ist es nicht.

Für Dich ist vielleicht etwas ganz anderes wichtig als für mich.
Und Du musst Dich an Dir orientieren – nicht an dem, was andere sagen.

Zuhören statt Rezepte verteilen

Ich kann Muster erkennen.
Ich kann Zusammenhänge benennen.
Aber ich gebe keine Rezepte.

Meine Arbeit beginnt mit Zuhören.
Mit Nachfragen.
Mit Verstehen.

Ein Beispiel aus meiner Arbeit zeigt das gut:

Das Thema verschob sich im Gespräch immer mehr.
Und am Ende zeigte sich deutlich, dass die Mitarbeitenden sich klare Führung wünschten.
Dass es um eine Führungsschwäche ging.

Das hört man nicht gern.
Es ist leichter, wenn andere etwas tun müssen,
als wenn man selbst „gewaschen“ wird.

Nicht jeder will etwas verändern.
Das spürt man oft schon im Gespräch.

Wenn Veränderung (noch) nicht gewollt ist

Manche Menschen erzählen seit Jahren dieselben Geschichten.
Man könnte helfen.

Aber dazu müsste der Wunsch nach Veränderung da sein.
Und die Bereitschaft, sich selbst anzuschauen.

Das ist nicht immer angenehm.
Doch genau dort beginnt Entwicklung.

Kommunikation beginnt in Dir

Kommunikation beginnt in Dir.
Nicht bei Tricks.
Nicht bei Techniken.
Nicht bei schnellen Lösungen.

Sondern bei Wahrnehmung.
Bei Ehrlichkeit mit Dir selbst.
Bei innerer Klarheit.

Es geht nicht um pauschale Tipps.
Es geht um passgenaue Wege.
Um neue Handlungsmöglichkeiten.
Um einen anderen Umgang mit Konflikten.

Wo Du anfangen kannst

Viele wünschen sich einfache Tipps.
Die Frage ist dann oft: Wo fange ich an?

Meine Antwort ist einfach:
Dort, wo Du unzufrieden bist.
Wo Dir etwas nicht gefällt.
Wo Du spürst: Das müsste eigentlich anders gehen.

Warum wir nur vor dem Hintergrund unserer Geschichte logisch sind

Wenn Du beginnst hinzuschauen, entdeckst Du mit der Zeit immer mehr.
Dieser Weg zu Dir selbst kann sehr spannend sein.

Wir wirken oft unlogisch auf andere.
Logisch sind wir nur vor dem Hintergrund unserer Biografie, unserer Herkunft, unserer Geschichte.

Alles hängt zusammen.

Viele Wege – nicht nur meiner

Es gibt verschiedene Wege, um zu starten.

Ich kenne viele Methoden.
Manche habe ich ausprobiert.
Manche wieder losgelassen.
Nicht alles passt zu jedem.

Und manchmal ist ein anderer Weg für jemanden gerade stimmiger als meiner.
Dann empfehle ich auch das.

Du musst meine Wege nicht gehen.
Du musst Deinen finden.

Meine Angebote als mögliche Zugänge

Du kannst mit meinen Jahresimpulsen beginnen, nachdem Du mein Freebie getestet hast.
Du kannst im Alltag beobachten und bewusster werden.

Es gibt den Abend der Klarheit – kleine Formate, Raum für Fragen.
Es gibt Resonanzabende – sie gehen tiefer und machen Verborgenes sichtbar.
Es gibt Aufstellungen, die innere Dynamiken ans Licht bringen.
Und es gibt Einzelbegleitung über längere Zeit.

Was mir dabei wichtig ist

Je besser ich weiß, wie Du tickst,
wie Du denkst,
was Du brauchst,
desto passgenauer werden die Lösungen.

Damit Du sie im Alltag wirklich umsetzen kannst.

Variante ruhig und klar (passt am besten zu Dir)

Einladung zur Selbstklärung

Wenn Du beim Lesen gemerkt hast,
dass Dich dieser Gedanke berührt –
dass Du keine Rezepte willst, sondern Klarheit,

dann musst Du damit nicht allein bleiben.

Im Abend der Klarheit halte ich regelmäßig einen Raum,
in dem genau solche Themen angeschaut werden können.

Mit Fragen.
Mit Respekt vor Deinem Weg.

Hier findest Du alle Informationen:

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Andrea Sam