Bei Tag essen – 12 von 12 im Februar 2026

Morgenhimmel mit kleinem Blau

Vor über einem Jahr habe ich mit dem Format begonnen, jeden 12. im Monat 12 Fotos zu machen. Es ist spannend für mich, zurückzuschauen, was da gewesen ist. Über Fotos kann man sich schnell erinnern.

Bei Tag essen

Dieses Jahr fällt mir zurzeit ständig der Spruch ein: „Maria Lichtmess, bei Tag ess.“ Meine katholische Mutter hat den früher schon immer gesagt. Und ja, es stimmt. Es ist schön hell, und man kann bei Tag essen. Zumindest um 8.00 Uhr morgens frühstücken und um 18.00 Uhr zu Abend essen – und es ist noch hell. Vor kurzem war das noch anders. Ich freue mich über das Licht.

Gleich habe ich mal ein Foto aus der Ecke gemacht, wo ich die Sonne vermute.

Morgenhimmel am 12.02.2026

Ideen finden

Im Moment ist die Blogdekade bei Judith Peters. Zehn Tage lang jeden Tag die Möglichkeit, einen Blog zu schreiben. Aber wo bekommt man die Ideen her?

Es gibt morgens ein spannendes Format: Ideengewitter. Man bekommt auf die Schnelle einige Themen genannt, über die man bloggen kann. Ein spannendes Format, entwickelt und durchgeführt von Franzi Blickle.

Ich habe mir auch gleich ein paar Ideen geben lassen. Dabei bemerkte ich: So einfach in drei Sätzen zu beschreiben, was ich mache, ist mir nicht möglich. Hui, da muss ich nachbessern, beziehungsweise mich darum kümmern.

Ideengewitter mit Franzi Blickle
Vorschläge für meine nächsten Blog- Artikel

Knospen sehen

Auf dem Weg in unser Café schaute ich nach den Knospen. Ja, unser Pfirsichbaum bekommt dickere Knospen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis alle ganz herauskommen. Aber Knospen kann man heute deutlich erkennen.

Knospen an meinem Pfirsichbaum

Im Café

Im Café standen schöne Blumen auf dem Tisch. Passend zur Vase. Zart und leicht.

Tulpen und Lilien im Cafe Mieze

Eine Bekannte kam vorbei. Spannend, was man so kurz zwischen Tür und Angel erfährt. Sie hat mehrere Kinder zur Pflege gehabt. Davon wussten wir nichts.

Eines dieser Kinder ist inzwischen erwachsen und lebt als Mann. Sie erzählte, was das für sie bedeutet und wie sie damit umgeht.

Dadurch, dass der Name der gleiche seltene Name ist wie der unseres Enkels, ging uns die Geschichte nach. Auch in meiner eigenen Familie gibt es so eine Erfahrung.

Ich habe im Laufe der Jahre viele Erklärungen dazu gehört und gelesen. Und immer wieder gemerkt: Für mich greift keine davon wirklich.

Aus der Arbeit mit Aufstellungen weiß ich, wie lange alte Geschichten in Familien wirken können. Dinge, von denen man denkt, sie seien längst vorbei – und die doch Generationen später noch spürbar sind.

Solche Begegnungen erinnern mich daran, dass vieles nicht nur persönlich ist. Sondern eingebettet in größere Zusammenhänge.

Im Café trank mein Mann einen Cappuccino. Hui, heute ist eine neue Bedienung da. Sie kann die Latte Art hervorragend. Auch die Brezel schmeckt in diesem Café.

Selbstgebackene Brezeln im Cafe

Rathaus & Ort

Briefwahl für die Landtagswahl

Nach dem Café sind wir am Rathaus vorbeigefahren. Ich habe Briefwahl gemacht und den Brief im Rathaus eingeworfen. Das Rathaus wird gerade saniert. Aber es war schön, mal wieder einen Blick auf die anderen Häuser zu werfen. Schön ist es hier.

Marktplatz Waldenbuch/bei Stuttgart

Büroarbeit

Heute stand noch einiges an Büroarbeit an: Versicherung anrufen, Sachen ausdrucken. Ich habe gerade einen neuen Drucker. Es macht echt Spaß, damit zu drucken. Und ich bin immer noch fasziniert, dass nichts hängen bleibt, sondern der Druck so reibungslos geht.

Mein neuer Drucker

Üben

Neulich habe ich gelernt, wie ich Selfies machen kann. Ich habe es ausprobiert. Mit dem Ergebnis bin ich noch nicht zufrieden. Aber das muss ich noch öfter üben. Die Wandfarbe ist schon mal super und passt gut dazu.

Beim Selfie üben

Am Abend

Am Abend war dann noch ein Termin für eine Online-Aufstellung. Ich biete das einerseits an, andererseits bin ich auch in einer Gruppe, die regelmäßig eigene Themen aufstellt. Heute war es wieder so weit.

Wir stellten unsere eigenen Themen auf. Ich bin immer wieder fasziniert, was sich dabei zeigt.

Mir fällt immer wieder auf, wie nah mein Alltag und meine Arbeit bei einander liegen.

Irgendwann brauchte es mich nicht mehr. Ich habe Ton und Bild ausgemacht, war weiter dabei und habe Orangen gegessen. Sie schmeckten richtig gut. Direkt aus Süditalien.

Unbehandelte Orangen aus Süditalien

Ein ruhiger Abschluss

Ein ganz normaler, unaufgeregter Tag geht zu Ende.
Mit vielen einzelnen Stationen, Elementen und viel Online-Arbeit.
Und mit deutlich mehr Licht als noch vor ein paar Wochen.

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Andrea Sam