Was müsste ich schon in der Schule über Kommunikation lernen?

Blüten- Mandala

Dieser Artikel beschreibt,
was Menschen gut täte
als Grundlage für eine gelingende Kommunikation.

Da dies so weit von der Realität entfernt ist,
gehört er in die Kategorie Vision und Gesellschaft.

Auch wenn er eigentlich für
Kommunikation und Zuhören gedacht ist.

Warum diese Frage mich erst einmal atmen ließ

Neulich wurde ich gefragt:
Was müsste man denn schon in der Schule über Kommunikation lernen?

Hm.
Da musste ich erst einmal tief atmen.

Denn die Schule an sich verhindert oft schon eine gute Kommunikation.
Also müsste man eigentlich zuerst die Schule selbst verändern.

Wie müsste Schule dann aussehen?

Die Hauptaufgabe wäre, dass es in der Schule um die Kinder geht.
Um das einzelne Kind.

Dass es dort einen Raum vorfindet, in dem es sich entfalten kann.
In dem es die Dinge so lernen kann, wie es sie gerne lernen möchte.

Ob es das überhaupt geben kann, weiß ich nicht.
Aber vielleicht wäre das ein Übergang.

Lernen braucht Beziehung – nicht Kontrolle

Das hieße:
Jedes Kind schaut sich mit seinen Eltern die Schule an.
Die Räume.
Die Orte, an denen es sich tagsüber aufhalten wird.
Und auch: Wer ist der Begleiter der Kinder?

Dieser Begleiter hätte zuerst die Aufgabe, das Kind anzunehmen.
Zu verstehen, wie es denkt, wie es tickt.
Wo seine Vorlieben liegen.
Was es gut kann.
Was nicht.
Was es interessiert.
Und wie es sich Lernen vorstellt.

Wenn jetzt manche denken:
Aber lernt das Kind da überhaupt?

Dann halte ich dagegen:

Jedes Kind lernt seine Muttersprache.
Wodurch?

Durch Sprechen.
Zuhören.
Anwenden.

Genau das gilt auch in der Schule.

Das Kind spielt.
Hört zu.
Wendet an.

Ob Mathematik.
Oder Englisch.

Ich kenne das Konzept der freien Schulen
und denke in Anlehnung daran,
dass sie auf einem relativ guten Weg sind.

Leider leben wir in unserer Kultur.
Und von der ist Schule nicht wegzudenken.

Deshalb tauchen auch in freien Schulen immer wieder Lehrer auf,
die ein anderes inneres Bild von Schule in sich tragen.

Und viele von uns tragen ebenfalls ein Bild in sich,
wie Kinder sein müssten.

Kommunikation entsteht aus Haltung – nicht aus Regeln

Machen wir es kleiner:

Eine Schule, in der der Einzelne gesehen wird,
wahrgenommen wird,
respektiert wird
und nicht bevormundet wird,

lernt den Kindern schon am meisten über Kommunikation.

Denn sie schätzt die Kinder wert.
Sie akzeptiert sie.
Sie respektiert sie.
Und sie lässt ihnen Entfaltungsraum.

Gleichzeitig braucht es klare Grenzen.

Damit klar ist,
was akzeptiert ist
und was nicht.

Die körperliche und seelische Unversehrtheit
aller Beteiligten –
ob Schüler oder Lehrer –
steht an oberster Stelle.

Egal, ob real, oder in der Sprache.

Wenn das gegeben wäre,
müssten wir uns um Kommunikation kaum noch kümmern.

Denn die richtige, akzeptierende Grundhaltung
wäre schon da.

Sich selbst gegenüber.
Und anderen gegenüber.

Was wir aus der Schule mitnehmen – und weitertragen

Wenn wir so einer Grundhaltung über längere Zeit begegnen,
gehen wir respektvoll mit uns und mit anderen um.

Wir haben nicht das Bedürfnis, jemanden zu dominieren.
Müssen uns nicht vergleichen und bewerten.

Und wenn wir dann noch entdeckt bekommen,
wie wir einzigartig sind,
was uns im Kern ausmacht,

dann hätten wir eine sehr gesunde Basis
für jede weitere Kommunikation.

Jetzt stehen wir als Kultur an einem anderen Punkt.

Jeder Einzelne ist gefragt,
sich mit sich selbst,
seiner Biografie,
seinen Erfahrungen
und seinen Wünschen auseinanderzusetzen.

Um dann festzustellen,
welche Art von Kommunikation ihm selbst gut täte.

Und diese Haltung
auch anderen gegenüber zu leben.

Einladung zur Selbstklärung

Wenn Du beim Lesen gemerkt hast,
dass Dich diese Gedanken berühren,
dann lohnt es sich, ihnen Raum zu geben.

Im Abend der Klarheit halte ich regelmäßig einen Raum,
in dem solche Fragen angeschaut werden können.

Mit Respekt vor Deinem Weg.
Mit Zeit zum Nachdenken.
Und ohne Druck.

Mehr Informationen findest Du hier:

Andrea Sam – Kommunikationsberaterin & Coach
Ich begleite Menschen dabei,
sich selbst in ihrer Kommunikation zu erkennen –
für mehr Klarheit, innere Ordnung und Wirkung im Alltag.

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Andrea Sam