
Heute habe ich etwas länger geschlafen. Die Sonne schien schon ins Schlafzimmer, der Nebel hatte sich schon etwas verzogen. Es wird ein guter Tag.
Gleich im Bett erst mein Kokoswasser trinken. Zitronenwasser mag ich zur Zeit nicht. Darum eben das Kokoswasser (laut Anthony William zum Ausleiten).


Im Bad freue ich mich über meinen Rasierhobel. Ich hab ihn seit ein paar Jahren und bin immer noch froh an ihm und seiner Schärfe. Viel besser als die Plastikrasierer, die ich einige Zeit hatte.
Die Aktion ohne Foto
Von meiner ersten großen Aktion gibt es kein Foto: Ich habe eine Aufstellung online geleitet. Eine Frau wurde letzte Woche operiert. Es war eine intensive, lange Aufstellung. Schon die Suche nach den Begriffen brauchte diesmal viel Zeit, denn es war nicht sofort in Worte fassbar, was sie wissen wollte. Es war eher ein Gefühl.
Letztlich wollte sie wissen, was während ihrer OP passiert ist, was gesprochen wurde und was mit ihr passiert ist. Tatsächlich zeigte sich, dass ihr Körper mehrfach anders hingelegt worden war. Immer wieder bin ich fasziniert, was man über so Aufstellungen herausbekommen kann.

Direkt nach der Aufstellung sind wir los. Ich wollte in ein Café. Auf dem Weg dorthin sah ich im Graben, dass unsere Weide ganz viele Ableger hat. Da würden gern schon bald die nächsten Bäumchen kommen. Das wird sicher nicht geschehen, aber es ist schön zu sehen, wie sich unsere Weide ausbreitet.

Im Café angekommen. Ich liebe es, die Sonne im Rücken zu haben. Blauer Himmel, die Sonne im Rücken.

Dazu italienische Kekse. Ich esse sie nicht, freue mich aber über das italienische Flair. Segafredo ist eine italienische Marke, und mein Mann liebt die kleinen Spekulatius.

Ich hab noch etwas eingekauft. Immer wenn jemand Geburtstag hat, schaue ich, ob er etwas aus dem italienischen Feinkostladen haben möchte. Es schmeckt lecker, es hilft den Damen, und das Geburtstagskind freut sich. Heute gab’s speziell einen Aceto Balsamico und eine Salami, neben verschiedenen Antipasti.

Auf dem Heimweg beschloss mein Mann, einen Umweg zu fahren. Er hat immer wieder die Idee, schöne kleine Nebenstraßen zu nehmen. Straßen, die erlaubt sind, aber wenig befahren.

Es gab tolle Blicke rechts und links der Straße.

Auch am Damwild sind wir vorbeigekommen. Wir freuen uns jedes Mal, sie zu sehen. Gleichzeitig müssen wir aber dran denken, dass sie alle hier leben, um dann gegessen zu werden. So schöne, grazile Tiere.


Ziel war die Mosterei, wo es normalerweise frischen Apfelsaft gibt. Heute war das Fass leider leer. Morgen wieder. Ich freu mich.